Du möchtest dich beruflich neu orientieren?

Du willst weg vom Fließband?

Du schätzt flexible Arbeitseinteilung?

Du lernst gerne neue Leute kennen?

Dann entscheide dich jetzt, Rauchfangkehrer*in zu werden!

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Du möchtest den Beruf erlernen?

Als angehende*r Rauchfangkehrer*in erwartet dich eine 3-jährige Lehrzeit. In der Berufsschule Linz absolvierst du die Schulstunden geblockt auf 10 Wochen pro Lehrjahr. Die tägliche Arbeit in unserem Team bereitet dich optimal auf deinen erfolgreichen Lehrabschluss vor.

Du bist bereits fertig ausgebildet?

Sende uns deine Bewerbungsunterlagen.
Diese sollten einen kurzen Lebenslauf, dein Abschlusszeugnis, die Bestätigung deiner bestandenen Lehrabschlussprüfung sowie ggf. Bestätigungen bereits absolvierter Weiterbildungen enthalten.

Du bist Quereinsteiger*in?

Aus einem anderen Beruf kommend, kannst du den Rauchfangkehrer-Beruf bequem und in verkürzter Zeit erlernen. Die Ausbildungszeit beträgt dabei ca. 2 Jahre. Diese verkürzte Lehre kann vom AMS über die „Arbeitsplatznahe Qualifizierung“ (AQUA) gefördert werden.

Der Beruf des Rauchfangkehrers

Brandschutz

Als Rauchfangkehrer*in bist du das Bindeglied zwischen der Behörde als oberste rechtliche Instanz, den Baufirmen und dem Kunden. Du kontrollierst die vielfältigen Brandschutzanforderungen, die in modernen Gebäuden zu beachten sind, und forderst sie gegebenenfalls - unter Gewährung einer Mängelfrist - ein.

Wartung & Reinigung

Als Rauchfangkehrer*in übernimmst du die Wartung und Betreuung von Rauchfängen und Feuerstätten in einem zugewiesenen Kehrgebiet. Du erledigst diese wiederkehrenden Tätigkeiten zur Zufriedenheit der Kunden sauber und fachgerecht.

Umweltschutz

Als Rauchfangkehrer*in bist du als Umweltschutzorgan unterwegs. Du kontrollierst neben den Brandschutzbestimmungen die Emissionen von Feuerstätten und unterstützt Kunden dabei, ihre Feuerstätten effizient und schadstoffarm zu betreiben.

Beratung

Als Rauchfangkehrer*in bist du für Kunden oft die erste Ansprechperson, wenn es um die Erzeugung von Wärme im Eigenheim geht. Du unterstützt bei der richtigen Wahl von wohligen Einzelfeuerstätten oder auch bei der Auswahl des richtigen Heizkessels und des passenden Brennstoffes für Zentralheizungssysteme.

Deine Aufgaben als Rauchfangkehrer*in

Kehren und reinigen

Das Kehren und Reinigen von Abgasanlagen und Verbindungsstücken ist eine deiner Kernaufgaben als Rauchfangkehrer*in. Da es eine sicherheitsrelevante Tätigkeit ist, stellst du dabei in wiederkehrenden, gesetzlich vorgeschriebenen Intervallen sicher, dass eine Abgasanlage frei von Ruß und eventuell anderen Verunreinigungen (z.B. Vogelnester, Hornissennester, …) ist. So gewährleistest du den sicheren Abzug der Abgase. Dabei kontrollierst du auch, ob das Verbindungsstück zwischen Feuerstätte und Abgasanlage frei ist.

Im Zuge dieser Tätigkeiten bist du selbst dafür verantwortlich, die vorgegebenen Kehrungen mit dem Kunden zu terminisieren (via Handy App), die Kontaktdaten aktuell zu halten und etwaige Mängel an der Abgasanlage aufzunehmen und diese dem Kunden mitzuteilen.

Lehre Rauchfangkehrer Kameraüberprüfung

Kameraüberprüfung

Neben der Kehrung ist es zudem deine Aufgabe, dem Kunden Auskunft über den baulichen Zustand seiner Abgasanlagen zu geben. Um dieser Tätigkeit dem Stand der Technik entsprechend nachzukommen, verwendest du Inspektionskameras.

Mit einer Inspektionskamera kann z.B. das Mauerwerk im Inneren von Rauchfängen inspiziert oder bestehende Anschlüsse gesucht werden. Von manchen dieser Anschlüsse weiß der Kunde entweder nichts mehr oder hat vielleicht noch nie etwas von ihnen gewusst wie z.B. beim Kauf eines alten Hauses. (Foto: Wöhler)

Lehre Rauchfangkehrer Dichtheitsprobe

Dichtheitsprobe

Bei der Dichtheitsprobe stellst du als Rauchfangkehrer*in fest, ob eine Abgasanlage den gesetzlichen Anforderungen an die Betriebsdichtheit entspricht. Dabei kommen vorwiegend elektronische, druckbasierte Dichtheitsprüfgeräte zum Einsatz oder es werden Rauchpatronen verwendet, um eventuelle Undichtheiten an der Abgasanlage mit Rauch sichtbar zu machen

Die Dichtheitsprobe wird erstmalig bei einer Erstabnahme einer Abgasanlage durchgeführt und, abhängig vom Brennstoff, in Abständen von 5 oder 10 Jahren wiederholt. (Foto: Wöhler)

Lehre Rauchfangkehrer Abgasmessung

Abgasmessung

Bei der Abgasmessung stellst du als Rauchfangkehrer*in sicher, dass alle in Betrieb befindlichen Feuerstätten mit einer Leistung von über 15kW den Emissionsanforderungen des Landesgesetzes entsprechen.

Dabei verwendest du elektronische Abgasmessgeräte, nimmst die Daten der Feuerstätte für die digitale Datenverarbeitung auf und informierst den Kunden über etwaiges Verbesserungspotential. Du gibst auch Hilfestellung, falls die Abgaswerte über den entsprechenden Grenzwerten liegen. (Foto: Wöhler)

Lehrer Rauchfangkehrer Verbrennungsluftmessung

Verbrennungsluftmessung

Mit der Verbreitung von immer dichteren Gebäuden und immer stärkeren Abluftsystemen im Gebäude rückt die Verbrennungsluftversorgung von Feuerstätten vermehrt in den Fokus des Kunden.

Du als Rauchfangkehrer*in stellst dabei mit einer Verbrennungsluftmessung sicher, dass alle Feuerstätten in einem Gebäude zu jeder Zeit genügend Verbrennungsluft zur Verfügung haben. Weiters informierst du den Kunden über Lösungen für die ausreichende Versorgung mit Verbrennungsluft. (Foto: Wöhler)

Befunden und Überprüfen

Alle bisher erwähnten Tätigkeiten werden oft in ihrer Gesamtheit bei der Befundung und Überprüfung von neuen Abgasanlagen und Feuerstätten durchgeführt. Als qualifizierter Geselle oder Meistergeselle (Geselle mit Meisterprüfung) fällt dies ebenso in deinen Aufgabenbereich, wie die selbstständige Erarbeitung von Lösungen für komplexe, nicht alltägliche Probleme.

Dabei stehen dir viele Möglichkeiten der beruflichen Entwicklung offen, die aber auch mit einer großen Verantwortung dem Kunden und der Firma gegenüber einhergehen.

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Deine Vorteile als Rauchfangkehrer*in

Arbeitszeit

Als Rauchfangkehrer*in bist du grundsätzlich selbst dafür verantwortlich, die dir zugewiesene Arbeit einzuteilen und zu erledigen. Wir als Firma empfehlen eine Kernarbeitszeit von 6:00 bis 14:00 Uhr, sofern du auf größere Pausen verzichtest.

 

Da du die Termine mit den Kunden selbst vereinbarst, kannst du deine Arbeitszeit aber auch flexibler gestalten – z.B. 6:00 bis 15:00 Uhr mit 1h Mittag, 6:00 bis 15:00 ohne Pause und ein kurzer Freitag, usw. – wichtig ist, dass am Ende der Woche ein gewisses Plansoll erfüllt ist.

Waschzeit

Als Rauchfangkehrer*in kommst du unweigerlich mit Ruß in Kontakt und an manchen Tagen sichtbar “schwarz” von der Arbeit zurück. Aus diesem Grund hat der Gesetzgeber pro Tag eine halbe Stunde Waschzeit für dich vorgesehen.

 

Diese Waschzeit ist in deiner Arbeitszeit inkludiert und wir als Firma stellen dir Räumlichkeiten zum Duschen und grundlegende Reinigungsmittel (Seifen, Hautcremes) zur Verfügung.

Firmenauto

Als Rauchfangkehrer*in bist du in ländlichen Regionen wie unserer auf ein Auto angewiesen. Deshalb bekommst du nach deiner Gesellenprüfung von der Firma ein Auto zur Verfügung gestellt. Dieses Auto kannst du in gewissem Maße mit Werkzeugen an deine Arbeitsweise und an dein Aufgabengebiet anpassen.

 

Wenn du im Kehrgebiet wohnst, besteht auch die Möglichkeit mit dem Firmenauto nach Hause zu fahren.

Saisonalität

Als Rauchfangkehrer*in bist du hauptsächlich in den kalten Monaten unterwegs und gewährleistest die problemlose Funktion von Heizungsanlagen und Öfen bei den Kunden. Je nach zugeteiltem Aufgabengebiet hast du im Sommer einen weniger vollen Terminkalender.

 

Das kann vor allem für Landwirtschaften im Nebenerwerb ein Vorteil sein, denn du kannst dir deine Arbeit in der Firma je nach Wetterlage einteilen und dir ein paar sonnige Tage freischaufeln.

Arbeitszeit

Als Rauchfangkehrer*in bist du grundsätzlich selbst dafür verantwortlich, die dir zugewiesene Arbeit einzuteilen und zu erledigen. Wir als Firma empfehlen eine Kernarbeitszeit von 6:00 bis 14:00 Uhr, sofern du auf größere Pausen verzichtest.

Da du die Termine mit den Kunden selbst vereinbarst, kannst du deine Arbeitszeit aber auch flexibler gestalten – z.B. 6:00 bis 15:00 Uhr mit 1h Mittag, 6:00 bis 15:00 ohne Pause und ein kurzer Freitag, usw. – wichtig ist, dass am Ende der Woche ein gewisses Plansoll erfüllt ist.

 

Waschzeit

Als Rauchfangkehrer*in kommst du unweigerlich mit Ruß in Kontakt und an manchen Tagen sichtbar “schwarz” von der Arbeit zurück. Aus diesem Grund hat der Gesetzgeber pro Tag eine halbe Stunde Waschzeit für dich vorgesehen.

Diese Waschzeit ist in deiner Arbeitszeit inkludiert und wir als Firma stellen dir Räumlichkeiten zum Duschen und grundlegende Reinigungsmittel (Seifen, Hautcremes) zur Verfügung.

 

Firmenauto

Als Rauchfangkehrer*in bist du in ländlichen Regionen wie unserer auf ein Auto angewiesen. Deshalb bekommst du nach deiner Gesellenprüfung von der Firma ein Auto zur Verfügung gestellt. Dieses Auto kannst du in gewissem Maße mit Werkzeugen an deine Arbeitsweise und an dein Aufgabengebiet anpassen.

Wenn du im Kehrgebiet wohnst, besteht auch die Möglichkeit mit dem Firmenauto nach Hause zu fahren.

 

Saisonalität

Als Rauchfangkehrer*in bist du hauptsächlich in den kalten Monaten unterwegs und gewährleistest die problemlose Funktion von Heizungsanlagen und Öfen bei den Kunden. Je nach zugeteiltem Aufgabengebiet hast du im Sommer einen weniger vollen Terminkalender.

Das kann vor allem für Landwirtschaften im Nebenerwerb ein Vorteil sein, denn du kannst dir deine Arbeit in der Firma je nach Wetterlage einteilen und dir ein paar sonnige Tage freischaufeln.

 

Dein Lohn als Rauchfangkehrer*in

Dein Lohn als Rauchfangkehrer*in ist im oberösterreichischen Kollektivvertrag geregelt. Er setzt sich aus dem Bruttolohn, der wie üblich versteuert werden muss, und den Zulagen zusammen. Diese Zulagen sind die Schmutzzulage und die Außerhauszulage, die steuerfrei zu deinem Bruttolohn hinzukommen. Die Außerhauszulage erhältst du allerdings nur für tatsächlich gearbeitete Tage - sie fällt also im Urlaub weg. Genauere Infos über deine Verdienstmöglichkeiten (von Lehre bis Anstellung) findest du in diesem Beitrag.

Dein Lohn als Rauchfangkehrer*in

Dein Lohn als Rauchfangkehrer*in ist im oberösterreichischen Kollektivvertrag geregelt. Er setzt sich aus dem Bruttolohn, der wie üblich versteuert werden muss, und den Zulagen zusammen. Diese Zulagen sind die Schmutzzulage und die Außerhauszulage, die steuerfrei zu deinem Bruttolohn hinzukommen. Die Außerhauszulage erhältst du allerdings nur für tatsächlich gearbeitete Tage - sie fällt also im Urlaub weg. Genauere Infos über deine Verdienstmöglichkeiten (von Lehre bis Anstellung) findest du in diesem Beitrag.

Deine Herausforderungen als Rauchfangkehrer*in

Lehre Rauchfangkehrer Mathematik

Mathematik

Ein großer Teil der Ausbildung beinhaltet Mathematik. Sei es die Berechnung des Ruhedrucks einer Abgasanlage, des Taupunktes, des maximal zulässigen Druckverlustes oder der Höhe über Dach – du wirst unweigerlich deine grauen Zellen mit Mathe anstrengen müssen.

Du musst natürlich kein Profi in Mathe sein, aber Grundlagen wie z.B. das Umformen von Gleichungen, das Herauslesen von Aufgabenstellungen aus Textaufgaben oder das methodische Herangehen an Rechenaufgaben solltest du beherrschen – dann hast du in der Berufsschule sicher keine Probleme.

Lehre Rauchfangkehrer Chemie

Physik & Chemie

Ein weiterer wichtiger Aspekt in der Ausbildung zum Rauchfangkehrer oder zur Rauchfangkehrerin sind die Fachbereiche Physik & Chemie. Du lernst, wie durch die Reaktion eines Brennstoffes mit Sauerstoff unter Zuführung von Hitze Wasserdampf und Kohlendioxid entstehen, unter welchen Bedingungen diese Reaktion vollständig (stöchiometrisch) abläuft, was passieren muss, damit Ruß entsteht und wie du Kunden beraten kannst, damit diese ihren Brennstoff so effizient wie möglich in Wärme umwandeln.

Dieses Wissen ist gerade bei der Interpretation von Ergebnissen einer Abgasmessung von großem Wert. Du kannst dem Kunden damit fundierte Hilfestellung geben, sollte eine Messung mal nicht erfolgreich sein.

Lehre Rauchfangkehrer Gesetze

Gesetze

Die gesetzlichen Rahmenbedingungen, aufgrund derer du deine Arbeit durchführen wirst, können anfangs etwas verwirrend sein. Lass dich davon aber nicht entmutigen.

Du lernst in deiner Ausbildung den Unterschied zwischen Gesetz, Verordnung, technischer Richtlinie und Norm kennen und wann diese zum tragen kommen. Weiters beschäftigst du dich mit Kernbereichen aus oben genannten Dokumenten und verinnerlichst im Laufe deiner Ausbildung, wo du nachsehen kannst, wenn du einmal etwas nicht direkt weißt – und ja, das kommt aufgrund der Komplexität der gesetzlichen Anforderungen häufiger vor als du dir vielleicht denkst.

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Wenn du Fragen hast, kannst du dich gerne bei uns unter folgender Nummer melden.

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